Intimacy

Dieses Programm bietet ein immersives Erlebnis: Eine faszinierende Reise durch die tschechische Musik (Leoš Janáček, Josef Suk, Antonín Dvořák) und ihre Resonanz in unserer heutigen Welt – zwischen starken menschlichen Gefühlen, eindringlicher Musik und ursprünglichen Harmonien.

Auf der Bühne ist das Streichquartett von sich bewegenden, fließenden Stoffen umgeben, auf die abstrakte, traumhafte Videoaufnahmen projiziert werden, die zu verschiedenen Jahreszeiten in Tschechien aufgenommen wurden. Diese Kombination von Bild und Klang lässt das Publikum in eine emotionale Welt eintauchen.

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Besetzung

Florian Donderer | Violine
Annette Walther | Violine
Xandi van Dijk | Viola
Thomas Schmitz | Violoncello

Intimacy – auf den Spuren von Janáček:

Im Mittelpunkt dieses visuellen Musikprogramms stehen die beiden Streichquartette von Leoš Janáček, die mit Werken von Josef Suk und Antonín Dvořák kombiniert werden. Hinzu kommt das Auftragswerk der österreichischen Komponistin Laure M. Hiendl, die in ihrem Quartett Janáček-Zitate verarbeitet hat. Dieses Programm bietet ein immersives Erlebnis: eine faszinierende Reise durch die tschechische Musik und ihre Resonanz in unserer heutigen Welt – zwischen starken menschlichen Gefühlen, eindringlicher Musik und ursprünglichen Harmonien.

Die beiden Streichquartette Janáčeks sind eng mit literarischen Werken verbunden: Die Kreutzer-Sonate ist ein psychologisches Drama, das eine Frau aus Tolstois Roman mit Momenten des Konflikts und emotionalen Ausbrüchen in den Mittelpunkt stellt. Intime Briefe spiegelt die Sicht des Komponisten auf die Liebe wider und bezieht sich auf seine eigene leidenschaftliche Geschichte sowie seine Briefe an die Frau, in die er am Ende seines Lebens verliebt war.

Auf der Bühne ist das Streichquartett von sich bewegenden, fließenden Stoffen, auf die abstrakte, aber traumhafte Videoaufnahmen projiziert werden, umgeben, die zu verschiedenen Jahreszeiten in Tschechien gedreht wurden. Diese Kombination von Bild und Klang lässt das Publikum in eine emotionale Welt eintauchen.

Die Uraufführung findet am 4. Februar 2028 bei der Streichquartett Biennale in Amsterdam statt.

Videos

Während mehrerer Aufenthalte in Tschechien sammelte die Video Künstlerin Lise Bruyneel auf den Spuren der Komponisten dieses Programms ein visuelles Repertoire, das die Stimmung der Werke widerspiegelt, sie reflektiert und eine einheitliche visuelle Kohärenz entstehen lässt. Bereits 2025 schuf Lise Bruyneel mit diesem Material ein Bühnenbild für Janáčeks Klaviermusik, gespielt von Severin von Eckardstein. Jedes Bühnenelement hat seine eigene Atmosphäre und seinen eigenen Rhythmus, mal in absoluter Übereinstimmung mit der Musik, mal im Kontrast dazu und immer mit Blick auf das Ganze. Ästhetisch ist Lise Bruyneels visuelle Sprache im tschechischen und polnischen Kino des 20. Jahrhunderts verwurzelt und setzt sie zeitgenössisch mit Farbaufnahmen in Polaroid-ähnlichen Farben, kombiniert mit einer einzigartigen, an Super-16-Film erinnernden musikalischen Textur, die in verschiedenen Lebensorten der Komponisten gedreht wurde, um.

Bühnenbild

Die Videobilder füllen eine große Fläche der Bühne und das Publikum taucht in eine suggestiv-bildhafte, immersive Atmosphäre ein. Um mit der Vertikalität Janáčeks Kompositionstechniken, mit dem suggestiven Charakter seiner Musik und der Werktitel zu spielen, werden die Videobilder auf 3 oder 4 flexible hängende Stoffbahnen projiziert. Die Breite der Stoffbahnen variiert, um Rhythmus zu erzeugen. Die Stoffe schwingen durch die Bewegungen der Musiker; sie sind sehr leicht und transparent.

Zusätzlich wird mit der Bühnentiefe gespielt: Einige Stoffbahnen können vor dem Streichquartett installiert werden, andere dahinter, was einen waldähnlichen Effekt erzeugt. Die Verwendung mehrerer Stoffbahnen statt einer einzigen Projektionsfläche ermöglicht es auch, die Projektion elegant an schmalere oder breitere Bühnen anzupassen. Die Videoprojektion nutzt die Technik des Video-Mappings mit einer sehr präzisen Abbildung auf dem Stoff. Ein einziges horizontales Bild wird in mehrere Teile zerschnitten.

Um das Bühnenbild sehr einfach und leicht transportierbar zu halten, eignet sich das Konzert nur für Säle mit einem Zugsystem oder zumindest Lichttraversen oder einer anderen Möglichkeit, die Stoffe von der Decke hängen zu lassen.

Dieses Programm bietet ein immersives Erlebnis: Eine faszinierende Reise durch die tschechische Musik (Leoš Janáček, Josef Suk, Antonín Dvořák) und ihre Resonanz in unserer heutigen Welt – zwischen starken menschlichen Gefühlen, eindringlicher Musik und ursprünglichen Harmonien.

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Auf der Bühne ist das Streichquartett von sich bewegenden, fließenden Stoffen umgeben, auf die abstrakte, traumhafte Videoaufnahmen projiziert werden, die zu verschiedenen Jahreszeiten in Tschechien aufgenommen wurden. Diese Kombination von Bild und Klang lässt das Publikum in eine emotionale Welt eintauchen.

Besetzung

Florian Donderer | Violine
Annette Walther | Violine
Xandi van Dijk | Viola
Thomas Schmitz | Violoncello

konzertdirektion.de/kuenstler/signum-quartett/

www.lafabriquedesregards.eu/tlad